New York belohnt Gehen mehr als das Abhaken von Attraktionen, aber manches rechtfertigt Zeit und Warteschlange wirklich. Das hier gehört beim ersten Besuch nach vorn — und das lassen Sie besser aus.
Der Blick von oben
Drei Aussichtsplattformen konkurrieren: das Empire State Building für das klassische Art-déco-Erlebnis, Top of the Rock für den besseren Blick, weil er auf das Empire State schaut, und Edge oder Summit in Hudson Yards als das Neueste und Theatralischste. Buchen Sie ein Zeitfenster; die Schlange von der Straße dauert bei Sonnenuntergang über eine Stunde.
Central Park
341 Hektar, in den 1850er Jahren von Frederick Law Olmsted entworfen und vollständig künstlich — jeder Hügel, jeder See, jeder Felsvorsprung wurde dort platziert. Betreten Sie ihn im Norden auf Höhe der 110. Straße und gehen Sie nach Süden, um die Teile zu sehen, die die meisten Besucher nie erreichen.
Die Museen
- Metropolitan Museum — zwei Millionen Objekte; nehmen Sie sich zwei Flügel vor statt des ganzen Hauses.
- MoMA — die beste Sammlung moderner Kunst überhaupt und klein genug, um sie richtig zu sehen.
- American Museum of Natural History — die Dinosauriersäle und das Rose Center.
- Tenement Museum an der Lower East Side — Führungen durch erhaltene Einwandererwohnungen, das eindringlichste Museum der Stadt.
Die 9/11-Gedenkstätte
Zwei Becken in den Grundrissen der Türme, die Namen der Toten in die Brüstungen geschnitten. Das Museum darunter ist erschöpfend und lohnend. Planen Sie mindestens zwei Stunden ein.
Wo man geht
Die High Line ist eine zum Park umgebaute Hochbahntrasse vom Meatpacking District bis Hudson Yards. Die Brooklyn Bridge geht man am besten im Morgengrauen Richtung Manhattan, vor den Menschenmengen. In Brooklyn geben DUMBO und Williamsburg eine völlig andere Stadt.
Was man auslassen kann
Der Times Square ist zehn Minuten wert und keine mehr — er ist eine Werbefläche, umstellt von Kettenrestaurants. Lassen Sie die Hop-on-Hop-off-Busse; die U-Bahn ist schneller, fährt rund um die Uhr, und eine Wochenkarte ohne Limit kostet weniger als ein Busticket.
Praktische Hinweise
Trinkgeld von 18–20% wird im Restaurant erwartet und ist faktisch Teil des Preises. Die Verkaufssteuer kommt an der Kasse dazu und steht nicht am Regal. Der „empfohlene” statt feste Museumseintritt gilt ausschließlich für Einwohner des Staates New York.