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Hawaiis Strände: welche Insel, welcher Sand

USAForAll Editorial · 20.06.2026

Hawaii hat Strände mit weißem, schwarzem, grünem und sogar orangefarbenem Sand, und sie verteilen sich ungleich über die Inseln. Wo Sie wohnen, entscheidet weitgehend darüber, welche Art Küste Sie bekommen.

Oahu

Waikiki ist ein Stadtstrand mit dem ruhigsten Wasser und der meisten Infrastruktur. Die Nordküste ist das Gegenteil: Waimea Bay und Banzai Pipeline sind im Sommer sanft und erzeugen von November bis Februar Wellen über sechs Meter, wenn dort die Surfwettbewerbe stattfinden. Lanikai und Kailua auf der Luvseite haben den feinsten Sand der Insel und fast keine Einrichtungen.

Maui

Die langen Resortstrände von Kaanapali und Wailea sind das Postkartenmotiv. Makena, Big Beach genannt, ist unbebaut und hat kräftige Brandung. Die Straße nach Hana im Osten führt an Waianapanapa vorbei, einem Schwarzsandstrand in einer Lavabucht, für den heute eine Reservierung nötig ist.

Big Island

Weil die Insel jung ist, besteht ein Großteil ihrer Küste aus rohem Lavagestein statt Sand. Der vorhandene Sand ist ungewöhnlich: Punaluu ist schwarz, Papakolea gehört zu den wenigen Grünsandstränden der Welt und verlangt eine lange Wanderung, und Hapuna an der Kohala-Küste ist eine klassische breite weiße Sichel.

Kauai

Die älteste Hauptinsel und die am stärksten erodierte, was die besten Strände bedeutet. Die Hanalei Bay ist ein drei Kilometer langer Bogen unter grünen Bergen. Poipu an der trockeneren Südküste liefert die verlässlichste Sonne. Die Strände der Na-Pali-Küste erreicht man nur per Boot oder über einen harten siebzehn Kilometer langen Pfad.

Sicherheit, die hier zählt

  • Strömungen töten jedes Jahr Besucher. Schwimmen Sie an bewachten Stränden und nehmen Sie Warnschilder wörtlich.
  • Nordküsten sind im Winter gefährlich, Südküsten im Sommer — der Schwell wechselt mit der Jahreszeit.
  • Riffschädliche Sonnencreme ist auf Hawaii verboten; kaufen Sie mineralische Produkte vor Ort.
  • Jeder Strand auf Hawaii ist von Gesetzes wegen öffentlich, auch vor Resorts — der Parkplatz allerdings nicht zwingend.
  • Berühren Sie keine Schildkröten und Mönchsrobben und nähern Sie sich ihnen nicht — darauf steht ein empfindliches Bußgeld.

Zwischen den Inseln

Zwischen den Hauptinseln gibt es außer der kurzen Verbindung Maui–Lanai keine Fähren, Inselhüpfen bedeutet also Fliegen. Die Flüge dauern zwanzig bis fünfzig Minuten und gehen häufig, kosten aber mit Flughafen und Mietwagen jeweils einen halben Tag. Zwei Inseln in einer Woche sind bequem, drei sind Hetze, vier sind ein Fehler.

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